Vollkeramik - Die schönsten Kronen haben kein Metall

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Vollkeramik Kronen und Inlays


I. Viel bessere Ästhetik im Vergleich zu metallbasierten Kronen


Durch Kronen und Inlays aus Vollkeramik scheint das Licht durch wie beim gesunden, natürlichen Zahn. Dunkle Ränder wie bei Kronen mit Gerüst aus Metall gehören der Vergangenheit an.


Ziel der Überkronung eines Zahnes ist die vollständige Wiederherstellung der Funktion. Hierzu gehört die Form des Zahnes, die gleiche Belastbarkeit in der Kaufunktion und nicht zuletzt auch die Optik. Sobald wir sprechen oder lachen, zeigen wir unserem Gegenüber unsere Frontzähne. Wenn unser Gesprächspartner als zahnmedizinischer Laie sofort sieht, daß ein Zahn eine Krone hat, ist das Ziel nicht erreicht. 


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Durch eine substanzschonende Präparation nur leicht unterhalb des Zahnfleisches wird bei allen Kronen der Rand zum Zahnfleisch hin versteckt. Nach vielen Jahren Tragedauer kann auch durch normalen, nicht entzündlichen Rückgang dieser Rand freigelegt werden. Kronen mit Metallgestell zeigen spätestens dann diesen unschönen dunklen Rand. Bei Vollkeramik bleibt der Rand nahezu unsichtbar, da sich dort weder Metall befindet, noch ein Helligkeitsunterschied auftritt. Zusätzlich gab es bei den billigen Kronen mit Stahlgestell eine chronische Entzündung am Zahnfleischsaum, die den dunklen Rand optisch verdeutlicht und den Rückgang der Gingiva verstärkt hat. Bei den Kronen mit hochgoldhaltigen Untergestellen gab es viel weniger Entzündungen; Das Licht jedoch ließen auch diese Kronen nicht hindurch.


Rechts ist einmal eine Brücke mit Metallgestell (links) und eine Vollkeramikbrücke auf je eine LED einer Lichtquelle gelegt worden. Die 3 mittleren der 5 gleichen LEDs sind schwarz abgedeckt. Hierdurch wird klar, warum Metallkeramik-Kronen, sowohl aus Stahl als auch aus hochgoldhaltigen Legierungen nie wie natürliche Zähne aussehen können, da sie vom Licht nicht durchstrahlt werden.


 


II. Gleiche Haltbarkeit wie bei Metallkeramik


Seitdem die Untergestelle der Vollkeramikkronen aus Zirkon von 3D-CAM-Maschinen in einer perfekten Passgenauiggkeit hergestellt werden können (etwa seit 2004), ist die schlechtere Haltbarkeit von Vollkeramikkronen im Vergleich zu metallbasierten Kronen kein Thema mehr. Ich wende diese Technik seit dieser Zeit regelmäßig und in jüngster Zeit fast ausschließlich an.


Nach der vorsichtigen und schmerzfreien Präparation wird dem Zahntechniker die Situtation übermittelt und dieser konstruiert zunächst am Computer die Untergestelle der Kronen und Brücken. Eine Maschine fräst aus einem Block die konstruierten Teile, die dann auf dem Modell aufgepaßt werden. Heutzutage sind die Blöcke schon industriell vorgefärbt, so daß die endgültige verblendete Krone der natürlichen Zahnfarbe noch näher kommt.


Die Verblendung der Krone ist nach wie vor Handarbeit, die ausschließlich von Zahntechnikermeistern aus Meisterlabors der Umgebung vorgenommen wird. Der Meister trägt die verschiedenen Keramikmassen in Schichten auf und “brennt” die Keramik im Ofen bei sehr hohen Termparaturen auf das vollkeramische Untergestell aus Zirkon.


 


III. Volle Biokompatibilität von Vollkeramik


Keramik ist voll biokompatibel im Gegensatz zu Metallen. Entzündungen am Rand von metallbasierten Kronen, besonders mit Stahlgestell, waren häufig zu finden und eine Ursache für die schwarzen Ränder.


Auf hochglänzenden Keramikoberflächen können sich keine Bakterienstrukturen bilden. Dadurch bleibt die früher häufige Entzündung des Zahnfleisches am Kronenrand aus. Dies sieht nicht nur besser aus, sondern ist auch gesünder und leichter sauber zu halten. Kronen mit Stahlgestell begünstigen Parodontitis, eine Erkrankung des Zahnhalteapparates. Im gleichen Patienten werden häufig tiefere Zahnfleischtaschen an Zähnen mit diesen Kronen im Vergleich zu Zähnen mit Vollkeramikkronen gefunden.


 


 


 


Auflösung: Die BEIDEN mittleren Frontzähne! Hätten Sie das gedacht? (Zurück: Auf die Zähne klicken)

Für etwaige Abmahner: Es handelt sich hier nicht um Vorher-/Nachher Bilder, sondern um die Verdeutlichung eines medizinisch notwendigen Behandlungsablaufes. Das Vorher-Bild mit den alten verblendeten Stahlkronen, der Sekundärkaries und den schwarzen Rändern ist hier gar nicht dargestellt. Da es sich um eine medizinisch notwendige Behandlung handelt, wäre dies sogar nach §11 HWG zulässig. Dies bestätigt auch das OLG Celle im Mai 2015 (Az: 13 U 160/12).

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