Dr. Stenneken -  Praxis für Zahnheilkunde - Prophylaxe

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Prophylaxe


Die Prophylaxe bezeichnet im allgemeinen die Vorbeugung vor Krankheiten. Dies sind im zahnmedizinischen Bereich hauptsächlich die Erkrankung der Zähne durch Karies und die Erkrankung des Zahnhalteapparates durch Parodontitis (früher: Parodontose).

Während die Karies sich häufig durch Schmerzen zu erkennen gibt, verursacht die Parodontitis nur selten und in erst im fortgeschrittenen Stadium Schmerzen und der Patient hat lediglich von Zeit zu Zeit Zahnfleischbluten, was nicht einmal stark sein muß. Jedes Zahnfleischbluten sollte daher sofort vom Zahnarzt abgeklärt werden! Zur Prophylaxe vor Zahnverlust gehört auch die frühzeitige Therapie der Parodontitis. Sind die Zähne Jahre später erst einmal gelockert, läßt sich häufig nicht mehr der mögliche Erfolg einer frühen Therapie erzielen.


Es ist heute durch geeignete prophylaktische Maßnahmen möglich, ein gesundes oder saniertes Gebiß lebenslang gesund zu erhalten. Bei optimal durchgeführter Prophylaxe ist sogar die vollständige Vermeidung dieser Erkrankungen möglich.


Die Prophylaxe ist umso effektiver, je früher damit begonnen wird und je mehr eigene, gesunde Zahnsubstanz erhalten ist und noch kein Abbau des zahntragenden Knochens durch Parodontitis erfolgt ist. Aber auch wenn schon herausnehmbarer Zahnersatz getragen wird, kann die Funktionstüchtigkeit desselben durch Prophylaxe länger erhalten werden.


Zur Prophylaxe gehört:

A. Die regelmäßige gründliche zahnärztliche Untersuchung mit der möglichst frühzeitigen Erkennung der beiden obengennten Krankheiten einschließlich regelmäßiger Röntgendiagnostik und Kontrolle auf vertiefte Zahnfleischtaschen. Festsitzender und herausnehmbarer Zahnersatz muß auf seine Funktionstüchtigkeit überprüft und ggf. diese wiederhergestellt werden.


Der maximale Abstand zweier Untersuchungen soll ein halbes Jahr betragen; In bestimmten Situationen kann auch ein kürzeres Intervall angezeigt sein.


B. Die optimierte häusliche Zahnpflege. Es gibt die unterschiedlichsten Hilfsmittel zur täglichen Zahnpflege, die auf die Gebißsituation jedes einzelnen abgestimmt werden müssen. Dazu muß jeder Patient in regelmäßigen Abständen erneut in der Zahnpflege unterwiesen werden (Remotivation), und auf Schwachstellen hingewiesen werden, um diesen Punkt, der am wichtigsten für den Langzeiterfolg der Prophylaxe ist, auf einem hohen Niveau zu halten.


C. Regelmäßige Prophylaxesitzungen. Trotz noch so guter häuslicher Zahnpflege können sich im Laufe der Zeit an schwierig zu pflegenden Stellen harte Beläge an den Zähnen festsetzten, die eine rauhe Oberfläche haben und die Anlagerung neuer Beläge begünstigen. Diese Beläge müssen regelmäßig vollständig entfernt werden. Die gereinigten Oberflächen werden danach poliert, um die Neu- anlagerung von Belägen zeitlich herauszuzögern und wieder eine gute Grundlage für die tägliche Reinigung herzustellen. Eine vollständige Prophylaxesitzung beinhaltet auch die sogenannte Remotivation, d.h. das Aufzeigen von den Stellen, an denen die Zahnpflege optimiert werden kann und die Demonstration der geeigneten Methoden hierzu. Der Zeitabstand zwischen zwei Prophylaxesitzungen hängt von dem individuellen Risiko des Patienten ab, was mittels geeigneter Mundhygieneindizes bestimmt werden kann. Er wird in der Regel zwischen 2 und 6 Monaten liegen.


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